thomas.dohmke.de - tagged with ecuador http://thomas.dohmke.de/feed en-us http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sweetcron thomas@dohmke.de Ecuador Tagebuch http://thomas.dohmke.de/items/view/360/ecuador-tagebuch

Es ist vollbracht. Nahezu 3 Jahre, nach dem wir durch Ecuador gereist sind, ist nun mein vollständiges Tagebuch online. Nachfolgend die komplette Liste aller Einträge:

Tag 1: Ausblicke Tag 2: Auf dem Vulkan Tag 3: Mitad del Mundo Tag 5: Chillout am Meer Tag 7: Moments of Merde Tag 8: Busfahren macht Spaß Tag 9: Hotel in Guayaquil Tag 10: Tage in Guayaquil Tag 11: In die Berge Tag 12, Teil 1: Zu den Inkas Tag 12, Teil 2: Zurück von den Inkas Tag 14, Mit dem Zug über die Nase des Teufels Tag 17, Wandern in den Anden Tag 18, In der Botschaft und auf der Basilika Tag 19 Tag 20 Tag 21 Tag 22 Tag 23 Tag 25, Abschied

Die passenden Fotos gibt's (in verschiedenen Auflösungen) auf Flickr, wo sie unter der Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe Lizenz auch von anderen Benutzer verwendet werden können.

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Sun, 26 Apr 2009 20:59:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/360/ecuador-tagebuch
Ecuador, Tag 12, Teil 2: Zurück von den Inkas http://thomas.dohmke.de/items/view/586/ecuador-tag-12-teil-2-zuruck-von-den-inkas

25.08.2006, 20:34 Uhr (UTC-5h)

Kurz nach 8:30 Uhr kam unser Guide dann doch. Ein älterer Mann mit Namen Emilio, der schon 25 Jahre Leute durch die Gegend führt. Nebenbei hat er eine Drogerie, unterrichtet Geschichte an der hiesigen Universität, studierte in Toronto Tourismus und ist bereits Großvater. Eigentlich sollte seine Frau die Tour leiten, aber sie ist krank. Als Gefährt steht uns ein Taxi samt Fahrer zur Verfügung, für den Allrad-Geländewagen war am Morgen kein Diesel zu bekommen, also hat das Reisebüro kurzerhand ein Taxi organisiert.

Emilio war während der ganzen Tour sehr gesprächig, erzählte uns viel über die Inkas und die Cañari, den indigenen Stamm, der bereits vor den Inkas die Gegend besiedelt hat, über die Stadt Cuenca, über diverse Kirchen kleinerer Ortschaften, durch die wir fuhren, und natürlich jede Menge Informationen über unser Ziel, die Inka-Ruinen von Ingapirca. Auf dem Hinweg machten wir einen Zwischenstop bei einer Frau, die am Straßenrand Tortillas und ein Art Maisbrei gedünstet in der Schale des Maiskolbens verkaufte. Unerwartet lecker. Auf dem Rückweg stoppten wir bei einem Restaurant im Nirgendwo, wo es Brokolisuppe, Seebarsch, heißen, rosa-farbenen Schnaps und Saft von "Baumtomaten" (in Deutschand auch Tamarillo genannt) gab.

Alles in allem eine gute Tour.

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Sun, 26 Apr 2009 20:36:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/586/ecuador-tag-12-teil-2-zuruck-von-den-inkas
Ecuador, Tag 25, Abschied http://thomas.dohmke.de/items/view/359/ecuador-tag-25-abschied

07.09.2006, 16:55 Uhr (UTC-5h)

In den vergangenen zwei Tagen stand das Einkaufen von Souvenirs, Ausspannen, Verschicken von Postkarten und noch ein wenig Sight-Seeing auf dem Plan. Gestern waren in der Neustadt von Quito und besuchten einen Handwerksmarkt und ein Kino. In letzterem sahen wir "Fluch der Karibik 2" in spanischer Sprache (entsprechend hieß der Film: "Piratas del Caribe: el cofre de la muerte en"). $2.99 pro Person für den Eintritt, $4.25 für Nachos und Cola. Der Film selbst war lang, zu lang für meinen Geschmack, wenigstens konnte ich trotz fehlender Kenntnisse in der spanischen Sprache der eher flachen Geschichte ganz gut folgen. Katharina half hier und da mit Simultanübersetzungen. Ansonsten ist das Kinoerlebnis in Ecuador erstaunlich ähnlich zu dem in Europa oder in den USA.

Heute bestand der Höhepunkt aus einem Mittagessen im Café del Teatro am gleichnamigen Platz. Lachs auf Pesto mit Kürbiskernen, dazu Salat und Reis. Und Erdbeersaft. Sehr lecker! Anschließend haben wir eine letzte Runde durch die Altstadt gedreht. Nun heißt es packen, denn morgen werden wir Ecuador noch vor dem Sonnenaufgang verlassen. Wie schon auf dem Hinweg fliegen wir über Bogota, Caracas und Frankfurt zurück nach Hause, das uns, wenn alles klappt, am Samstagmorgen wieder empfangen wird. ¡Adiós Quito! ¡Adiós Ecuador!

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Sun, 26 Apr 2009 20:35:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/359/ecuador-tag-25-abschied
Ecuador, Tag 23 http://thomas.dohmke.de/items/view/342/ecuador-tag-23

Galapagos Day 4, 04.09.2006

07:00 Breakfast 08:00 Transport to Baltra Airport

Gestern hatten wir die Yacht um 13:00 Uhr zum letzten Mal mit dem Beiboot verlassen und waren im Hafen von Puerto Ayora angelandet. Wir besichtigten den Galapagos National Park und die dort lebenden Riesenschildkröten, unter ihnen auch Lonesome George, eine männliche Riesenschildkröte und vermutlich der letzte seiner Art. Anschließend brachte Gustavo uns und zwei weitere Teilnehmer zum Hotel Fernandina, während der Rest der Gruppe (die für weitere 3 Tage gebucht hatten) zurück zur Yacht fuhr. Wir trollten noch etwas durch die Stadt, kauften T-Shirts, aßen Eis, schickten E-Mails nach Hause, bestätigten unser Flüge in die Heimat und machten einen Abstecher in den Supermarkt – Schokolade und Wasser.

Heute fühle ich mich fertig, eine Erkältung kündigt sich an. Wir geben die Schuld der Klimaanlage auf der Yacht, die sich nicht abschalten und die Kabinentemperatur für unseren Geschmack (bzw. Schleimhäute) um mindestens 5°C zu niedrig werden ließ. Jedenfalls trafen wir am Morgen im Zentrum der Insel noch einmal auf die Gruppe und wanderten um zwei Vulkankrater, bevor es dann zum Flughafen ging. Der Rückflug war entspannter als der Hinflug und so sind wir am Abend erneut in Quito eingetroffen, wo wir die letzten zwei Tage verbringen werden.

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Mon, 20 Apr 2009 21:23:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/342/ecuador-tag-23
Ecuador, Tag 19 http://thomas.dohmke.de/items/view/587/ecuador-tag-19

Galapagos Day 1, 01.09.2006

15:00 Dry Landing (Shoes) on North Seymour 17:00 Back on Board 18:30 Briefing Day 2 19:00 Welcome Cocktail + Dinner

Es ist 17:45 Uhr, die Sonne scheint noch über dem Pazifik. Wir sitzen im Salon der M/Y Fragata und schreiben Tagebuch.

Am Morgen verlassen wir das Hostel gegen 07:00 Uhr, fahren mit dem Taxi zum Flughafen, wo der Check-In schnell vonstatten geht, und vertreiben uns die anschließende Wartezeit mit Kaffee, Sandwiches und Telefonaten in die Heimat. Der Flug verläuft ruhig, die Landungen in Guayaquil und auf Baltra dafür umso rasanter. Der Pilot scheint einen Bonus zu kriegen, wenn er die Länge der Landbahn jeweils vollständig ausnutzt. Nach der Ankunft treffen wir auf Gustavo, der nach und nach alle Teilnehmer am Bus sammelt. Kurz darauf geht es über die sonst unbewohnte Insel zu einer kleinen Bucht, die wir schon kurz vor der Landung entdeckt hatten und in der verschiedene Yachten ankern. Beim Aussteigen aus dem Bus empfangen uns faulenzend auf einer Bank drei Seelöwen. Wir bekommen Schwimmwesten verpasst, laufen über einen kleinen Steg in zwei Boote mit Außenbordmotor und kurz darauf stehen wir schon auf der Yacht. Es werden die Zimmer verteilt – wir haben Zimmer 9 auf dem Oberdeck – dann läutet die Glocke zum Mittagessen und im Anschluss findet das erste Briefing statt.

Währenddessen wird der Anker gelichtet, das erste Ziel heißt North Seymour. Wir erreichen die Insel um 14:15 Uhr, müssen aber noch warten. Auf den Galapagos werden für jedes Boot dedizierte Zeitschlitze festgelegt, zu denen die Passagiere die jeweilige Insel betreten darf. Um 15:00 Uhr ist es soweit, mit einem Beiboot fahren wir zur Insel und landen per trockener Landung an, indem wir direkt aus dem Boot auf einen kleinen Felsenvorsprung springen. Anschließend führt Gustavo uns zwei Stunden über die Insel, vorbei an Leguanen, Seelöwen und diversen Vögeln, die alle sehr zahm sind und auch bei unmittelbarer Nähe zu den Besuchern nicht weglaufen bzw. -fliegen.

Mittlerweile ist es 20:00 Uhr, das Abendessen mit Cocktails und Vorstellungsrunde der 15 Teilnehmer sowie der gesamten Crew liegt hinter uns. Die Yacht ankert noch immer vor North Seymour, erst um Mitternacht ist die Weiterfahrt nach Genovesa geplant. Wir beschließen den Abend auf dem Sonnendeck und beobachten von dort die unzähligen Sterne im Nachthimmel.

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Mon, 20 Apr 2009 19:25:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/587/ecuador-tag-19
Ecuador, Tag 22 http://thomas.dohmke.de/items/view/339/ecuador-tag-22

Galapagos Day 4, 04.09.2006

05:20 Wake-up Call 05:30 Breakfast 06:00 Dry Landing on South Plaza 06:45 Back on Board 07:00 Motoring to Porto Ayora 09:30 Free Time on Porto Ayora 11:45 Back on Board 12:00 Lunch 13:00 Visit GNP 15:30 Back in Town

Es ist 07:25 Uhr, vierter Tag auf den Galapagos. Der erste Landgang liegt bereits hinter uns, am Horizont verschwindet South Plaza und die Yacht fährt mit voller Kraft nach Puerto Ayora.

Gestern war Katharina krank, so verbrachte sie den größten Teil des Tages in unserer Kabine und ich musste die Ausflüge allein bestreiten. Unser erstes Ziel am Morgen war Bartolome gewesen. Zunächst machten wir eine kleine Rundfahrt um die Insel, um insbesondere die charakteristische Felsnadel aus der Nähe zu betrachten. Dann stiegen wir die mehr als 300 Stufen auf den Gipfel der Insel, die völlig aus Vulkangestein, Asche und karger Vegetation besteht und teilweise an eine Mondlandschaft erinnert. Zurück an Bord zogen wir die Badesachen an und schnorchelten startend vom Strand die Bucht entlang und um die Felsnadel herum. Neben Fischschwärmen und Seesternen gesellten sich zwei Seelöwen zu uns, was sicher das Highlight des Tages war. Auch einen Galapagos-Pinguin bekamen wir zu Gesicht.

Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Santa Cruz zum Strand Las Bachas. Der Plan war, Pelikane und Meeresschildkröten zu beobachten, jedoch hatten wir kein Glück und die Anwohner waren ausgeflogen. So saßen wir am Strand und wanderten ein wenig an der Lagune entlang. Zum Glück ging es abends Katharina wieder besser, so saßen wir hinten auf der Yacht, schauten in den Sonnenuntergang über dem Pazifik und ich erzählte von den Erlebnissen des Tages.

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Mon, 20 Apr 2009 19:01:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/339/ecuador-tag-22
Ecuador, Tag 20 http://thomas.dohmke.de/items/view/588/ecuador-tag-20

Galapagos Day 2, 02.09.2006

07:00 Breakfast 08:00 Dry Landing on Genovesa 10:30 Snorkeling 12:00 Lunch 14:30 Wet Landing 15:30 Beach Time 17:00 Back on Board 18:30 Briefing 19:00 Dinner

Kurz nach Mitternacht, wir hatten uns schon vor einer Weile schlafen gelegt, machte sich die Yacht von North Seymour nach Genovesa auf. Wer immer mal von einer Bootfahrt auf dem Pazifik geträumt hat, sei gewarnt: Yachten in der Größe schaukeln auf See mächtig gewaltig, auch wenn das Wetter ruhig und die Wellen flach sind. Dazu kommt das durchaus laute Geräusch des Motors, besonders die Passagiere auf dem Unterdeck strahlen am Morgen leichte Unzufriedenheit aus.

Genovesa ist ein Schildvulkan, von dem Teil eingestürzt ist und die Bucht bildet, in der außer der M/Y Fragata heute noch 4 anderen Yachten ankern. Unser Tag auf der Insel teilt sich grob in drei Abschnitte. Am Morgen setzen wir zunächst auf den östlichen Teil über, laufen über erstarrte Lavaflüsse und sehen u.A. mehrere Rotfußtölpel. Zurück auf der Yacht legen wir Taucherbrille, Schnorchel, Flossen und Neoprenanzug an und schnorcheln entlang der Bucht vorbei an Unmengen von bunten Fischen. Nach zwei Stunden Mittagsruhe startet der zweite Landgang, dieses Mal mit nasser Landung, bei der das Beiboot an einen seichten Sandstrand im westlichen Teil der Insel fährt und wir anschließend im knietiefen Wasser selbst an Land laufen müssen. Am Strand erwartet uns bereits ein Gruppe von Seelöwen, die dort friedlich schlafend die Sonne genießt. Nach einem kurzen Rundgang machen wir es ihnen nach... :)

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Mon, 20 Apr 2009 14:43:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/588/ecuador-tag-20
Ecuador, Tag 21 http://thomas.dohmke.de/items/view/337/ecuador-tag-21

Galapagos Day 3, 03.09.2006

07:00 Breakfast 07:40 Dry Landing on Bartolome 10:00 Back on Board 10:30 Snorkel + Beach 12:00 Lunch 15:30 Wet Landing on Bachas 16:15 Beach 18:30 Briefing 19:00 Dinner

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Mon, 20 Apr 2009 14:41:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/337/ecuador-tag-21
Ecuador, Tag 20 http://thomas.dohmke.de/items/view/335/ecuador-tag-20

Galapagos Day 2, 02.09.2006

07:00 Breakfast 08:00 Dry Landing on Genovesa 10:30 Snorkeling 12:00 Lunch 14:30 Wet Landing 15:30 Beach Time 17:00 Back on Board 18:30 Briefing 19:00 Dinner

Kurz nach Mitternacht, wir hatten uns schon vor einer Weile schlafen gelegt, machte sich die Yacht von North Seymour nach Genovesa auf. Wer immer mal von einer Bootfahrt auf dem Pazifik geträumt hat, sei gewarnt: Yachten in der Größe schaukeln auf See mächtig gewaltig, auch wenn das Wetter ruhig und die Wellen flach sind. Dazu kommt das durchaus laute Geräusch des Motors, besonders die Passagiere auf dem Unterdeck strahlen am Morgen leichte Unzufriedenheit aus.

Genovesa ist ein Schildvulkan, von dem Teil eingestürzt ist und die Bucht bildet, in der außer der M/Y Fragata heute noch 4 anderen Yachten ankern.

Der Tag teilt sich grob in drei Abschnitte. Am Morgen setzen wir zunächst auf den östlichen Teil der Insel über, laufen über erstarrte Lavaflüsse und sehen u.A. mehrere Rotfußtölpel. Zurück auf der Yacht legen wir Taucherbrille, Schnorchel, Flossen und Neoprenanzug an und schnorchelen entlang der Bucht vorbei an Unmengen von bunten Fischen. Nach zwei Stunden Mittagsruhe startet der zweite Landgang, dieses Mal mit nasser Landung, bei der das Beiboot an einen seichten Sandstrand im westlichen Teil der Insel fährt und wir anschließend im knietiefen Wasser selbst an Land laufen müssen. Am Strand erwartet uns bereits ein Gruppe von Seelöwen, die dort friedlich schlafend die Sonne genießt. Nach einem kurzen Rundgang machen wir es ihnen nach... :)

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Mon, 20 Apr 2009 12:49:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/335/ecuador-tag-20
Ecuador, Tag 19 http://thomas.dohmke.de/items/view/331/ecuador-tag-19

Galapagos Day 1

15:00 Dry Landing (Shoes) on North Seymour 17:00 Back on Board 18:30 Briefing Day 2 19:00 Welcome Cocktail + Dinner

Es ist 17:45 Uhr, die Sonne scheint noch über dem Pazifik. Wir sitzen im Salon der M/Y Fragata und schreiben Tagebuch.

Am Morgen verlassen wir das Hostel gegen 07:00 Uhr, fahren mit dem Taxi zum Flughafen, wo der Check-In schnell vonstatten geht, und vertreiben uns die anschließende Wartezeit mit Kaffee, Sandwiches und Telefonaten in die Heimat. Der Flug verläuft ruhig, die Landungen in Guayaquil und auf Baltra dafür umso rasanter. Der Pilot scheint einen Bonus zu kriegen, wenn er die Länge der Landbahn jeweils vollständig ausnutzt. Nach der Ankunft treffen wir auf Gustavo, der nach und nach alle Teilnehmer am Bus sammelt. Kurz darauf geht es über die sonst unbewohnte Insel zu einer kleinen Bucht, die wir schon kurz vor der Landung entdeckt hatten und in der verschiedene Yachten ankern. Beim Aussteigen aus dem Bus empfangen uns faulenzend auf einer Bank drei Seelöwen. Wir bekommen Schwimmwesten verpasst, laufen über einen kleinen Steg in zwei Boote mit Außenbordmotor und kurz darauf stehen wir schon auf der Yacht. Es werden die Zimmer verteilt – wir haben Zimmer 9 auf dem Oberdeck – dann läutet die Glocke zum Mittagessen und im Anschluss findet das erste Briefing statt.

Währenddessen wird der Anker gelichtet, das erste Ziel heißt North Seymour. Wir erreichen die Insel um 14:15 Uhr, müssen aber noch warten. Auf den Galapagos werden für jedes Boot dedizierte Zeitschlitze festgelegt, zu denen die Passagiere die jeweilige Insel betreten darf. Um 15:00 Uhr ist es soweit, mit einem Beiboot fahren wir zur Insel und landen per trockener Landung an, indem wir direkt aus dem Boot auf einen kleinen Felsenvorsprung springen. Anschließend führt Gustavo uns zwei Stunden über die Insel, vorbei an Leguanen, Seelöwen und diversen Vögeln, die alle sehr zahm sind und auch bei unmittelbarer Nähe zu den Besuchern nicht weglaufen bzw. -fliegen.

Mittlerweile ist es 20:00 Uhr, das Abendessen mit Cocktails und Vorstellungsrunde der 11 Teilnehmer sowie der gesamten Crew liegt hinter uns. Die Yacht ankert noch immer vor North Seymour, erst um Mitternacht ist die Weiterfahrt nach Genovesa geplant. Wir beschließen den Abend auf dem Sonnendeck und beobachten von dort die unzähligen Sterne im Nachthimmel.

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Sun, 19 Apr 2009 15:20:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/331/ecuador-tag-19
Ecuador, Tag 18, In der Botschaft und auf der Basilika http://thomas.dohmke.de/items/view/329/ecuador-tag-18-in-der-botschaft-und-auf-der-basilika

31.08.2006, 16:58 Uhr (UTC-5h)

Unser Tag in Quito begann um 08:00 Uhr mit einem gemütlichen Frühstück auf der Dachterrasse unseres Hostels. Danach war unser erstes Ziel die deutsche Botschaft. Nicht, weil uns etwas passiert ist oder wir unsere Pässe verloren hätten, sondern weil wir wissen wollten, ob man zur Ausreise aus Ecuador den Durchschlag des Einreiseformulars (den wir, warum auch immer, nicht bekommen hatten) braucht. In den letzten Tagen haben wir von verschiedenen Touristen verschiedene Infos gehört, also wollte ich es heute genau wissen. Die deutsche Botschaft war ziemlich unspektakulär, zwei Etagen in einem Bürohochhaus in der Neustadt von Quito. Die Sachbearbeiterin dort wusste das leider auch nicht so genau, also hat sie uns zum Einwanderungsamt geschickt, wo uns versichert wurde, dass alles in Ordnung ist und wir mit dem Visa, das bei der Einreise in unseren Pass gedruckt wurde, problemlos ausreisen können.

Anschließend sind wir in die Altstadt gefahren. Ich kaufte mir einen kleinen Rucksack, da mein grosser Rucksack so langsam aber sicher aufgrund der Mitbringsel und sonstigen Einkäufe aus allen Nähten platzt. Ausserdem ist das ganz praktisch, da wir auf den Galapagos-Inseln jeden Tag Ausflüge auf die einzelnen Inseln machen werden und ich so Fotoapparat, Wasser, Pullover und mein Tagebuch darin verstauen kann. Auf der Suche nach einem Restaurant trafen wir zufällig Olaf auf der Strasse wieder, der Berliner, der auf dem Zug von Riobamba nach Sibambe neben uns gesessen hat.

Am Nachmittag haben wir dann die Basilika von Quito besichtigt und sind auf den Glockenturm gestiegen, von dem man einen tollen Ausblick sowohl über die Alt- als auch die Neustadt hat. Das Wetter ist heute wieder wunderbar, blauer Himmel, ein paar Fotowolken und ziemlich warm, so 30 Grad schätze ich. So dürfte es erneut ein gemütlicher Abend auf der Terrasse des Hostels Secret Garden werden. Gestern war ecuadorianische Nacht (inkl. Live-Band), heute sind Sushi, Thai-Curry und zum Nachtisch Schokobrownies angekündigt... :)

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Sun, 19 Apr 2009 01:04:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/329/ecuador-tag-18-in-der-botschaft-und-auf-der-basilika
Ecuador, Tag 17, Wandern in den Anden http://thomas.dohmke.de/items/view/590/ecuador-tag-17-wandern-in-den-anden

30.08.2006, 16:58 Uhr (UTC-5h)

Vor zwei Tagen verließen wir Riobamba, fuhren erst 2 Stunden nach Latacunga, warteten dort 2 Stunden, und fuhren schließen 2 weitere Stunden bis nach Isinlivi, einem kleinen malerischen Ort in den Anden. Im Hostel LLullu LLama (übersetzt "kleines Lama") stießen wir auf zwei Reisende aus den Niederlanden, die kurz vor uns den Ort per Geländewagen erreicht hatten. Die beiden brachten ihren eigenen Guide mit sich, der uns wenig später mitnahm, um den einzigen Handwerksbetrieb des Ortes anzuschauen. Eine kleine italienische Organisation bildet dort Jugendliche zu Tischlern und Schreinern aus. Die Holzarbeiten sahen toll aus, unter anderem haben die Lehrlinge die ganze Kirche mit ihren Arbeiten ausgestattet, von der Eingangstür über die Bänke und den Altar bis hin zu Skulpturen und anderen religiösen Symbolen.

Zurück im Hostel gab es Abendessen, wir aßen gemeinsam mit den anderen Gästen und den Gastgebern Katrien und José Luis an einem großen Tisch und saßen später neben dem wärmenden Holzofen im Wohnbereich. Katrien hat die zwei Tage, die wir in Isinlivi verweilten stets sehr leckeres Essen gezaubert, es gab Brokkolisuppe, Karotten-Orangen-Suppe, Lasagne, Pfannkuchen, viele Salate sowohl zum Frühstück mit Obst als auch zum Abendessen mit diversen Gemüsesorten und Kapuzinerkresse sowie zum Nachtisch Käsekuchen und Streuselkuchen mit Heidelbeeren.

Tags darauf machten wir eine Wandertour, vom Hostel erst bergab zum Fluss, dann ziemlich steil bergauf – Katharina war ständig außer Puste, so legten wir die ein oder andere Pause ein, meist sitzend im Gras unter einem Baum, um sich im Schatten auszuruhen – auf den Bergrücken, auf dem wir dann in den nächsten Ort gelaufen sind. Der Himmel war blau, die Sonne schien mit voller Kraft und wir liefen vorbei an vielen kleinen Farmen, die selbst in den abgelegensten Winkeln der Berge angesiedelt waren und der Gegend einen ganz eigenen Anblick geben. Ein ruhiges und friedliches Gefühl machte sich breit, das hier und da an Tolkiens Auenland erinnerte.

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Sun, 19 Apr 2009 00:54:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/590/ecuador-tag-17-wandern-in-den-anden
Ecuador, Tag 17, Wandern in den Anden http://thomas.dohmke.de/items/view/328/ecuador-tag-17-wandern-in-den-anden

30.08.2006, 16:58 Uhr (UTC-5h)

Vor zwei Tagen verließen wir Riobamba, fuhren erst 2 Stunden nach Latacunga, warteten dort 2 Stunden, und fuhren schließen 2 weitere Stunden bis nach Isinlivi, einem kleinen malerischen Ort in den Anden. Im Hostel LLullu LLama (übersetzt "kleines Lama") stießen wir auf zwei Reisende aus den Niederlanden, die kurz vor uns den Ort per Geländewagen erreicht hatten. Die beiden brachten ihren eigenen Guide mit sich, der uns wenig später mitnahm, um den einzigen Handwerksbetrieb des Ortes anzuschauen. Eine kleine italienische Organisation bildet dort Jugendliche zu Tischlern und Schreinern aus. Die Holzarbeiten sahen toll aus, unter anderem haben die Lehrlinge die ganze Kirche mit ihren Arbeiten ausgestattet, von der Eingangstür über die Bänke und den Altar bis hin zu Skulpturen und anderen religiösen Symbolen.

Zurück im Hostel gab es Abendessen, wir aßen gemeinsam mit den anderen Gästen und den Gastgebern Katrien und José Luis an einem großen Tisch und saßen später neben dem wärmenden Holzofen im Wohnbereich. Katrien hat die zwei Tage, die wir in Isinlivi verweilten stets sehr leckeres Essen gezaubert, es gab Brokkolisuppe, Karotten-Orangen-Suppe, Lasagne, Pfannkuchen, viele Salate sowohl zum Frühstück mit Obst als auch zum Abendessen mit diversen Gemüsesorten und Kapuzinerkresse sowie zum Nachtisch Käsekuchen und Streuselkuchen mit Heidelbeeren.

Tags darauf machten wir eine Wandertour, vom Hostel erst bergab zum Fluss, dann ziemlich steil bergauf – Katharina war ständig außer Puste, so legten wir die ein oder andere Pause ein, meist sitzend im Gras unter einem Baum, um sich im Schatten auszuruhen – auf den Bergrücken, auf dem wir dann in den nächsten Ort gelaufen sind. Der Himmel war blau, die Sonne schien mit voller Kraft und wir liefen vorbei an vielen kleinen Farmen, die selbst in den abgelegensten Winkeln der Berge angesiedelt waren und der Gegend einen ganz eigenen Anblick geben. Ein ruhiges und friedliches Gefühl machte sich breit, das hier und da an Tolkiens Auenland erinnerte.

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Sun, 19 Apr 2009 00:49:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/328/ecuador-tag-17-wandern-in-den-anden
Ecuador, Tag 14, Mit dem Zug über die Nase des Teufels http://thomas.dohmke.de/items/view/327/ecuador-tag-14-mit-dem-zug-uber-die-nase-des-teufels

27.08.2006, 20:44 Uhr (UTC-5h)

Es ist 15 Stunden her, dass wir aufgestanden und in der Dunkelheit zum Bahnhof gelaufen sind. Die Tür des Hotels war noch mit einer Kette verschlossen und es musste erst jemand kommen, um sie öffnen. Am Bahnhof zeigten wir unsere Fahrkarte, kletterten auf das Dach eines Güterwaggons und fuhren dort sitzend durch die Anden. Von Riobamba über Alausi nach Sibambe, wo der Zug die so genannte Nase des Teufels (Nariz del Diablo) passiert. Das ganze war eher mehr als weniger eine Veranstaltung für Touristen, wirkte aber dennoch authentisch.

Vor allem der Ausblick hatte es uns angetan, während die Nase des Teufels dann doch unspektakulär war. Mag sein, dass der Bau seinerzeit ein Meisterwerk der Ingenieurskunst war, die Zugfahrt darüber unterscheidet sich hingegen kaum von anderen Fahrten durch die Berge. So nutzten wir die Rückfahrt im strömenden Regen zum Erfahrungsaustausch mit Silvio und Olaf aus Berlin, die neben uns auf dem Dach saßen und ganze 6 Monate durch Südamerika unterwegs sind.

Zurück in Riobamba aßen wir in einem chinesischen Restaurant (nicht besonders gut, aber viel) und am Abend nahm ich ein heißes Bad in der Badewanne, wobei der Blick zum Chimborazo leider durch Wolken versperrt war.

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Sun, 19 Apr 2009 00:17:00 +0200 http://thomas.dohmke.de/items/view/327/ecuador-tag-14-mit-dem-zug-uber-die-nase-des-teufels
Ecuador, Tag 12, Teil 2: Zurück von den Inkas http://thomas.dohmke.de/items/view/245/ecuador-tag-12-teil-2-zuruck-von-den-inkas

25.08.2006, 20:34 Uhr (UTC-5h)

Kurz nach 8:30 Uhr kam unser Guide dann doch. Ein älterer Mann mit Namen Emilio, der schon 25 Jahre Leute durch die Gegend führt. Nebenbei hat er eine Drogerie, unterrichtet Geschichte an der hiesigen Universität, studierte in Toronto Tourismus und ist bereits Großvater. Eigentlich sollte seine Frau die Tour leiten, aber sie ist krank. Als Gefährt steht uns ein Taxi samt Fahrer zur Verfügung, für den Allrad-Geländewagen war am Morgen kein Diesel zu bekommen, also hat das Reisebüro kurzerhand ein Taxi organisiert.

Emilio war während der ganzen Tour sehr gesprächig, erzählte uns viel über die Inkas und die Cañari, den indigenen Stamm, der bereits vor den Inkas die Gegend besiedelt hat, über die Stadt Cuenca, über diverse Kirchen kleinerer Ortschaften, durch die wir fuhren, und natürlich jede Menge Informationen über unser Ziel, die Inka-Ruinen von Ingapirca. Auf dem Hinweg machten wir einen Zwischenstop bei einer Frau, die am Straßenrand Tortillas und ein Art Maisbrei gedünstet in der Schale des Maiskolbens verkaufte. Unerwartet lecker. Auf dem Rückweg stoppten wir bei einem Restaurant im Nirgendwo, wo es Brokolisuppe, Seebarsch, heißen, rosa-farbenen Schnaps und Saft von "Baumtomaten" (in Deutschand auch Tamarillo genannt) gab.

Alles in allem eine gute Tour.

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Sun, 15 Mar 2009 13:00:00 +0100 http://thomas.dohmke.de/items/view/245/ecuador-tag-12-teil-2-zuruck-von-den-inkas
Ecuador, Tag 12, Teil 1: Zu den Inkas http://thomas.dohmke.de/items/view/190/ecuador-tag-12-teil-1-zu-den-inkas

25.08.2006, 08:18 Uhr (UTC-5h)

Mal wieder hat der Wecker um 7:00 Uhr geklingelt. Heute steht ein Ausflug nach Ingapirca an, der größten Inka-Ausgrabungsstätte von Ecuador. Frühstück war irgendwie hektisch, was aber nicht an uns lag, sondern an der kleinen, alten, quirligen Küchenfrau im Hostel. Die Französin am Nachbartisch schenkte mir beim Gehen ihren letzten Erdbeerjoghurt, wie nett. Die Nacht war es kalt draußen, aber zum Glück hatte das Bett eine dicke, kuschelige und warme Decke. Kalt ist es auch heute morgen, vor 18 Minuten sollte uns unser Guide abgeholt haben, so üben wir uns im Warten.

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Sun, 01 Mar 2009 19:25:00 +0100 http://thomas.dohmke.de/items/view/190/ecuador-tag-12-teil-1-zu-den-inkas
Ecuador, Tag 11: In die Berge http://thomas.dohmke.de/items/view/100/ecuador-tag-11-in-die-berge

24.08.2006, 20:35 Uhr (UTC-5h)

07:00 Uhr

Der Wecker klingelt. Heute wollen wir nach Cuenca, also heißt es früh aufstehen. Mit einem Sprung entkomme ich dem Bett und es geht ab unter die heiße Dusche. Nach 10 Minuten steht das ganze Bad unter Dampf, ich bin sauber und wach.

07:33 Uhr

In der Zwischenzeit hat sich auch Katharina, die immer abends duscht, aus dem Bett gequält und wir gehen zum Frühstück. Es gibt roten Wassermelonensaft, Kaffee, Brötchen und Marmelade.

08:05 Uhr

Alle Sachen sind gepackt und wir checken aus. Es ist etwas billiger als erwartet, so verlassen wir freudig das Hotel. Auf der Straße suchen wir ein Taxi, was leicht ist, da in Downtown Hunderte unterwegs sind. Auf zum Busbahnhof.

08:51 Uhr

In der Zwischenzeit sind wir am Busbahnhof angekommen, der erstaunlich modern ist, wir kaufen ein Ticket und warten auf unseren Bus, der auch pünktlich ankommt, aber an der falschen Haltestelle steht. Da aber die Zielorte immer laut ausgerufen werden, finden wir trotzdem den richtigen Bus und um 09:00 Uhr geht's tatsächlich überpünktlich los.

12:11 Uhr

Der Bus ist zügig vorangekommen, nur ein Zwischenstop, aber jetzt quält er sich die Anden hoch. Von 0m auf über 4000m. Das dauert. Die Landschaft ist phantastisch, wir durchqueren tatsächlich die Wolkendecke, im Bus wird es ziemlich kühl, so dass wir nach den warmen Temperaturen in Guayaquil mal wieder einen Pullover anziehen müssen. Nach Cuenca gehts dann wieder bergab auf 2350m.

13:10 Uhr

Wow. Wir sind schon im Hostel. Nochmal wow. Das Hostel ist richtig nett. Eine alte Hacienda mit total gemütlichem Innenhof, viele Pflanzen, viel Holz im Haus, das Zimmer ist toll und wir können tagsüber die Küche mitbenutzen, um Kaffee zu kochen. Erste Aktion: Dreckige Wäsche zusammensuchen, denn das Hotel bietet an, die Wäsche für ein paar Dollar zu waschen. Wir kriegen den ganzen Korb voll und morgen haben wir wieder haufenweise saubere Sachen.

13:30 Uhr

Hunger. Aus dem Reiseführer habe ich ein kleines Café rausgesucht, in dem es guten Kaffee (wichtig für Katharina) und gute Hamburger (wichtig für mich) gibt. Das Essen ist lecker, der Kaffee auch ok, und so ziehen wir wenig später weiter, nächstes Ziel, ein "ökologisches" Reisebüro. Dort buchen wir uns den Trip für morgen, es soll nach Ingapirca gehen, der größten Inka-Ausgrabungsstätte in Ecuador. Der Trip hört sich echt gut an, kleine Gruppe, viel Informationen, ein paar Abstecher auf dem Weg, und das Mittagessen ist inklusive.

Wir laufen zur Touristeninformationen, wo wir einen Stadtplan und haufenweise Postkarten kostenlos bekommen. Um die Ecke finden wir noch einen kleinen Souvenirladen, so decken wir uns endgültig mit genug Postkarten ein. Danach gehts kreuz und quer durch die Stadt, vorbei an diversen Kirchen, Museen, entlang des Flusses und schließlich auf einen kleinen Markt von lokalen Handwerkern. Hier gibt's echt tolle Sachen, so kaufen wir auch gleich die ersten Mitbringsel.

18:00 Uhr

Letzter Aktion der Tages: Internet. In den großen Städten ist es echt einfach, ein Internetcafé zu finden, so sitzen wir seit 1,5 Stunden hier.

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Sat, 17 Jan 2009 21:49:00 +0100 http://thomas.dohmke.de/items/view/100/ecuador-tag-11-in-die-berge
Ecuador, Tag 10: Tage in Guayaquil http://thomas.dohmke.de/items/view/203/ecuador-tag-10-tage-in-guayaquil

23.08.2006, 10:38 Uhr (UTC-5h)

Angekommen. Mit dem Taxi vom Busbahnhof zum Hotel. Direkt in Downtown. Laut. Lebendig. Überall Taxis. Hupen ist an der Tagesordnung. Eingecheckt. Duschen. Bad im Zimmer. Heißes Wasser. Toilettenpapier darf dorthin, wo es hingehört. In die Toilette. Bummeln über Malecon 2000. Essen in El Toro Asado. Das Steak ist nicht schlecht. Das Hähnchen von Katharina besser. Zurück zum Hotel. Free Ends im Fernsehen. Schlafen.

Frühstück im Hotel. Naja. Suchen nach der Touristeninformation. Vierter Stock im Palacio Municipal. Fotos hochladen im Internetcafé. Zwei Stunden. Laufen entlang der Uferpromenade. Lunch im Aroma Café. Heute ich mit Hähnchen. Lecker. Weiter nach Las Peñas. 444 Stufen auf den Berg von Santa Ana. Sehr schön. Bunt. Ausblick über die Stadt. Zurück zum Hotel. Kaum noch Geld. EC-Karte geht nicht. Visa auch nicht. Katharina weiß ihre Pin nicht. Meine ist vermutlich überzogen. Krisenstimmung. Telefonieren mit 24/7 Hotline. Ja, Limit überzogen. Hm. 30 Minuten warten. Bestätigung, Limit wird um 500€ erhöht. Postkarten schreiben. Ach, und Erleichterung. Lesen. Schlafen.

Frühstück im Hotel. Immer noch naja. Hotelplanung der näheren Tage. Sightseeing in der Stadt. Kathedralen und Kirchen. Freilaufende Leguane im Park Seminario. Spannend. Hunger. Nein, nicht auf Leguane. Das Restaurant heißt La Canoa. Wie der Ort, an dem wir am Meer wohnten. Steak. Zweiter Versuch. Sehr lecker. Dazu Grapefruitsaft. Auch lecker. Zwischenstop im Hotel. Endlich eine Bank gefunden, an der auch EC-Karten funktionieren. Telefonate in die Heimat. Dann noch Kaffee und Kuchen. Schokotorte. Mmmh. Einkaufen. Wasser, Cola, Joghurt, Schoki, Kekse. Packen im Hotel. Auf Wiedersehen Guayaquil.

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Mon, 12 Jan 2009 22:29:00 +0100 http://thomas.dohmke.de/items/view/203/ecuador-tag-10-tage-in-guayaquil
Ecuador, Tag 9: Hotel in Guayaquil http://thomas.dohmke.de/items/view/1/ecuador-tag-9-hotel-in-guayaquil

22.08.2006, 10:37 Uhr (UTC-5h)

In Guayaquil schlafen wir im Best Western Doral. Nicht schön, aber mitten in Downtown, warmes Wasser und das Toilettenpapier muss zur Abwechslung mal nicht in einen separaten Eimer neben der Toilette geworfen werden.

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Tue, 30 Dec 2008 22:34:00 +0100 http://thomas.dohmke.de/items/view/1/ecuador-tag-9-hotel-in-guayaquil
Ecuador, Tag 8: Busfahren macht Spaß http://thomas.dohmke.de/items/view/204/ecuador-tag-8-busfahren-macht-spas

21.08.2006, 22:10 Uhr (UTC-5h)

Heute sind wir mit dem Bus von Canoa nach Guayaquil gefahren. Oder besser:

Von Canoa nach San Vicente Von San Vicente nach Porto Viejo Von Porto Viejo nach Guayaquil

Los ging es um 8:30 Uhr, im Hotel standen wir nach finaler Taxifahrt um 16:00 Uhr. Gesamtkosten: 0,70 + 4,00 + 8,00 + 4,00 = 16,70 Dollar. Dazu eine Menge Spaß, wenn man sich ein wenig auf die ecuadorianische Kultur des Busfahrens einlässt. Wie sagt der Reiseführer:

Bus travel in Ecuador can be lots of fun and a great way to get to know the country and its people.

Spaß hatten wir, aber wir mussten uns erst daran gewöhnen. Blicken wir zuerst zurück auf vergangenen Donnerstag und unsere erste Busfahrt.

Quito. 8:30 Uhr. Gerade sind wir mit dem Taxi am Terminal Terrestre angekommen. Gleich stürzen zwei Männer auf uns zu und fragen, wo wir denn hin wöllten. "Pedernales?" "Si!" Dann können wir direkt hier warten. Mit "hier" meinen sie den großen Kreisverkehr, an dessen Straßenrand wir stehen, und der vor dem eigentlichen Busbahnhof liegt. Hm. Kurz darauf kommt der nächste, selbe Frage. "Pedernales?" "Si!" Wir sollen ihm zum Terminal folgen. Hmm. Wir sind skeptisch, doch 10 Minuten später sitzen wir tatsächlich im richtigen Bus, und uns wird klar, dass das Gerangel vor dem Busbahnhof nicht dazu dient, unschuldige Touristen zu überfallen, sondern dass die Jungs schlicht und einfach um die Passagiere kämpfen.

9:00 Uhr ist Abfahrtszeit, 9:15 Uhr fährt der Bus tatsächlich ab. Bis dahin waren schon mindestens 10 Verkäufer durch den Bus gelaufen: Äpfel, Bananen, Wasser ("interessant" vor allem die Variante in mit Klebeband verschlossenen Plastiktüten), Brot, Kekse, Chips, frittiertes Hühnchen, Bücher und Medizin gegen Prostataleiden. So geht das die ganze Fahrt, immer wenn der Bus anhält, was im Prinzip an jeder Straßenecke, Kreisverkehr oder sonstiger Gelegenheit passiert, steigen sowohl Passagiere als auch Verkäufer ein und aus. Es werden Schulkinder in den nächsten Ort mitgenommen oder auch die Oma mit drei lebenden Hühnern. Trotzdem ist der Bus nur 30 Minuten zu spät.

Wir beschlossen, aus dieser Erfahrung zu lernen. Als der Bus am heutigen Morgen in Canoa am Hotel vorbei fährt, gehen wir erstmal noch gemütlich auf die Toilette. 15 Minuten später treffen wir ihn zwei Blocks weiter an und steigen vergnügt ein. In San Vicente angekommen, suchen wir erst gar nicht nach einer Bushaltestelle, sondern stellen uns einfach an die Straße. Der Hunger in Porto Viejo wird im Bus nach Guayaquil gestillt: Butterbrötchen, Kartoffel- und Bananen-Chips und Wasser, aus Flaschen wohlgemerkt. Nur das Prostataleiden will sich nicht einstellen, so geht dieser Kelch an uns vorüber. Auch das Umsteigen ist relaxt, einfach aussteigen und darauf warten, dass jemand kommt, einen zum richtigen Bus führt oder an seinen Mitbewerber weiterleitet, falls er nicht die richtige Route hat. Nur eines nervt uns nach wie vor: Entweder läuft im TV-DVD-Entertainment-System des Busses ein schlechter Film (sehr beliebt offenbar Filme mit Verkehrsunfällen) oder noch schlechtere, unerträglich laute Musik. Naja, uns Deutschen kann man es halt nie recht machen.

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Tue, 30 Dec 2008 22:30:00 +0100 http://thomas.dohmke.de/items/view/204/ecuador-tag-8-busfahren-macht-spas